marlene schulz

Main


Anneliese Brandt guckt aufs Wasser.
Die Bürotürme spiegeln sich.
Zitternde Linien mit scharfer Kontur
wie aus Farbtuben gedrückt.
Ihr Blick verliert sich im Geflirre.
In mancher Spiegelung erkennt sie Gesichter,
keine bekannten.
Einige sehen grimmig aus mit langer Nase und aufgerissenem Mund, zahnlos.
Ihre Zähne hat sie zuhause gelassen.
Am anderen Mainufer legt ein Schiff ab.
Da geht sie.
Über das Ufer hinaus.

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